International Fireworks Festival

Ein Wochenende später kam das nächste Ereignis. Das internationale Feuerwerksfestival am Hangang-Fluss.

Hier stellen jedes Jahr, meist im Oktober, lokale und internationale Gruppen ihre Arbeit vor, mit Musik, Lasershow und allem. Das ganze Flussufer ist voll mit Menschen und jeder Menge „Fressstände“, sodass man irgendwann kaum noch weiß, wo man hintreten soll.

Ich war dort mit einer recht bunt gemischten Truppe aus Koreanerinnen, Japanerinnen und ein paar internationalen Mädels, die alle bei dem gleichen Vermieter in unterschiedlichen Häusern in Seoul wohnen, Borderless House. Es gibt immer mal wieder Veranstaltungen wie zum Beispiel zur Kirschblütenzeit, Weihnachten oder bei manchen Festivals, wo immer wieder ein paar von den Mädchen aus den unterschiedlichen Häusern sich treffen und den Tag miteinander verbringen.

Da sich die meisten untereinander noch nicht kannten, gab es zunächst ein paar Kennenlernspiele und schließlich natürlich noch Essen und ein paar Snacks. Meine Gruppe hat gewonnen und wir haben als Preis einen Gutschein für Baskin Robins bekommen. Yummie!

Dieses Jahr haben Teams aus Japan, Korea, Frankreich und Kanada mitgemacht. Mir persönlich hat die Show von Japan am meisten gefallen.

Hier ein paar nützliche Links: VisitKorea und Hanwha Fireworks

Hier ein paar super Bilder (hab nicht ich geschossen!) von einem koreanischen Blog:

Der Tag war wirklich super, ich hab viele neue Leute getroffen und das Feuerwerk war wunderschön.

Das Einzige, was eine wirkliche Katastrophe gewesen ist, war der Heimweg. In einer Stadt wie Seoul, mit etwa 10 Millionen Menschen und einer Veranstaltung, die nur einmal im Jahr stattfindet und dazu auch noch kostenlos ist, könnt ihr euch ja den Andrang vorstellen.

Da die Polizei die (begründete) Befürchtung hatte, dass sich die Menschenmengen an den U-Bahn-Stationen stauen könnte und es zu Unfällen kommt, hat sie kurzerhand sämtliche U-Bahn-Stationen in der Umgebung dicht gemacht und keinen hineingelassen. Das wiederum hatte natürlich zur Folge, dass alle, die nicht in Fußgeh-Reichweite wohnen, auch nicht nach Hause konnten. Erst 2 Stunden nachdem die Shows vorbei waren und ich mit meiner Truppe mittlerweile 3 Stationen zu Fuß im Gänsemarsch in einer riesigen Menschenmenge hinter mich gebracht hatte, konnte ich endlich eine U-Bahn nehmen und nach Hause fahren.

Hier ein Bild in der U-Bahn-Station, dass ich mit meinem Handy gemacht habe. Ich  habe ja normalerweise keine großen Probleme mit Menschenmassen, aber ehrlich gesagt, DAS war selbst mir eindeutig zu viel!

IMG_0888

Naja, es muss ja auch Nachteile geben, in einer Stadt wie Seoul zu leben.

Das war es auch schon wieder von mir, ganz liebe Grüße!

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