Trickeye Museum

Seid ihr bereit fuer eine kleine Bilderschlacht?

Ich hoffe schon, denn als naechstes moechte ich euch ueber das Trickeye Museum in Hongdae berichten.

Das Museum ist speziell so gestaltet, dass die Besucher sich zusammen mit den 2D-Bildern fotografieren lassen koennen und dabei so erscheinen, als ob sie sich in einer 3D-Szene befinden.

Erwachsene bezahlen 15.000 KRW, Senioren, Kinder und Studenten 12.000 KRW und bekommen dafuer 2,134 qm etwa 100 verschiedene Szenen geboten. Diese sind in 7 unterschiedliche Themen eingeteilt: History Hall, Masterpieces Hall, Love Hall, Luxury Hall, Living Hall, Traditional Hall und Fashion Hall.

Und los geht die Bilderflut.

So ganz bin ich mir nicht ganz sicher, aber das muesste die Masterpieces Hall und die History Hall abdecken:

Dies faellt dann eher unter des Thema Living Hall:

Luxury Hall:

Traditional Hall kommt als naechstes:

Und noch ein paar, die ich nicht mehr wirklich zuordnen kann, aber euch trotzdem nicht vorenthalten wollte 🙂 :

Wenn man das Trickeye Museum dann verlaesst und immer noch nicht genug hat von Posen und Kameras, kann man als naechstes in das Ice Museum gehen. Es befindet sich im gleichen Gebaeude und der Eingang liegt direkt gegenueber vom Trickeye Museum. Wenn man schon vorher weiss, dass man durch beide Museen durchlaufen moechte, kann man auch gleich ein Kombi-Ticket kaufen.

Das Eismuseum ist eigentlich ein grosser Kuehlcontainer, mitsamt einer Rutsche, einem Iglu und einer kleinen Wohnung – natuerlich alles komplett aus Eis. Daher ist es aus verdammt kalt da drin – also schoen Jacke anziehen!

Aber seht selbst:

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Hihi, ich bin ein Eisengel!

So, jetzt koennt ihr eure Augen wieder etwas entspannen. Viele Bilder, wenig Worte… muss auch mal sein 🙂

Ein idealer Nachmittag fuer kalte Regentage!

Wer hingegehen moechte:

Nehmt auf jeden Fall eure Kamera und noch eine Person mit (immer Fremde darum bitten wird irgendwann anstrendend und man kann sich nur halb so gut alleine ueber die verrueckten Posen schlapplachen)

Addresse in English: 357-1, Seogyo-dong, Mapo-gu, Seoul Seogyo Plaza B2
Addresse in Korean: 서울특별시 마포구 홍익로3길 20 (서교동)

Wegbeschreibung und noch ein paar Infos gibt es uebrigens hier.

Seoul Forest

Da hab ich mich so sehr bemueht, meine Eintraege chronologisch zu gestalten, und dann ist mir doch ein Ereignis durch die Lappen gegangen.

Dabei war der Tag so schoen!

Ich war mit Danielle im Seoul Forest.

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Seoul Forest ist nich etwa, wie der Name vielleicht vermuten laesst, ein Wald, sondern vielmehr ein Park. (ich wusste das natuerlich vorher nicht und war dementsprechend ein wenig enttaeuscht :-))

Seoul Forest liegt im Stadtteil Seongdong-gu, ist das ganze Jahr ueber geoeffnet und der Eintritt ist frei. Am besten erreichen kann man den Park von der  Ttukseom Station aus, mit der Bundang Linie oder der Linie 2. Man muss von der U-Bahn-Station ein wenig laufen, aber wer in den Park geht, hat ja eh meistens bequeme Schuhe an.

Urspruenglich war dieser Ort das Jagdgebiet der koeniglichen Familie. Spaeter stand hier die erste Wasserwiederaufbereitungsanlage Seouls welche dann zu einem Golfkurz umgebaut wurde. Spaeter wurde daraus dann eine Pferderennstrecke. 2002 entstand dann der heute nationale Park, der ca. 1,16 qkm umfasst.

Aufgeteilt ist der Park in einen Kunstkulturpark, einen oekologischen Wald, einen Naturerlebnispark, einen Feuchtgebietepark und den Han River Waterside Park. Im oekologischen Wald gibt es sogar ein Gehege mit 8 Tierarten wie zum Beipsiel Rehe. Ein Insektengarten, ein Wildblumengarten, ein Themenblumengarten und ein Eventplatz kann man im Naturerlebnispark entdecken.

Mehr Infos gibt es hier und hier

Wir wollten unbedingt hin um die letzten roten Herbstblaetter einzufangen.

Und natuerlich, auch wenn es kein richtiger Wald ist, wie man ihn so aus Deutschland kennt, gab es auch einen kleinen Blaetterwald.

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Ausserdem gab es noch einige Statuen und Kunstwerke, die im Seoul Forest aufgestellt waren.

So ist dieses Kunstwerk hier mit dem Wort „Liebe“ in 95 verschiedenen Sprachen (zum Beispiel Chinesiscch, Hiragana, Hebraeisch, Hini, Runen, Aegyptisch, etc) geschmueckt und soll das allgegenwaertige Thema der Menschheit – Liebe – zum Ausdruck bringen.

Und da waere noch dieses Gebilde. Es sieht aus wie ein riesiges Drahtalien meiner Meinung nach und ist eigentlich ein Kinderklettergeruest (wir hatten sehr viel Spass bei dem Versuch, uns durch die schmalen Oeffnungen hineinzuquetschen. Sobald man erst einmal drin war, hatte man auf einmal viel mehr Platz)

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Tja, und das war es auch schon wieder von diesem Ausflug. Ein echt toller Tag, aber am Ende waren wir froh, wieder im Warmen zu sein. Man sieht es vielleicht auf den Bildern nicht, aber es war echt verdammt kalt an diesem Tag!

Audi Family Night

Einmal im Jahr, meistens um die Weihnachtszeit herum, veranstaltet Audi Korea fuer seine Haendler und deren Mitarbeiter die grosse Audi Family Night. Dieses Jahr war der Dresscode – was fuer eine Ueberraschung – Rot.

Das Ganze war ziemlich gross aufgezogen in einem der sehr edlen Versammlungshallen (bei der Groesse weigere ich mich von Raeumen zu sprechen) im beruehmten COEX in Gangnam. Dieses Versammlungs- und Ausstellungsgebaeude, in dem auch ein Hotel und die beruehmte COEX Shoppingmall untergebracht  ist, ist ganze 57 STockwerke hoch und befinden sich direkt ueber der U-Bahn-Station Samseong und damit quasi gerade mal einen Katzensprung von unserem Buerogebaeude entfernt.

Hier findet ihr noch mehr Infos auf der COEX-Website, falls ihr daran Interesse habt.

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Die Veranstaltung fing sn mit eienr Begruessungsrede des Audi Korea Managing Directors, Herrn Johannes Thammer, und ging dann weiter mit der Vorstellung der neuen Modelle (ja, ihr habt richtig gesehen, da steht ein Auto mitten in der Halle. Versteht ihr jetzt warum ich von Halle und nicht von einem Raum spreche? Und das war nicht das einzige Auto im Gebaeude, hinten stand noch das Rennmodel, was glaube ich fuer den AUdi R8 LMS Cup gestartet ist)

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Danach ging es ziemlich amuesant weiter.

Jeder Haendler hat naemlich, zu der Unterhaltung aller, etwas aufgefuehrt. Einige vor Ort, andere hatten im Vorfeld Videos aufgenommen, die dann auf die grossen Leinwaende projeziert wurden. So gab es zum Beispiel eine Trommelauffuehrung, einen Showschwertkampf und, mein absoluter Favourit, ein Video, bei dem die Angestellten das folgende Musikvideo nachgestellt haben: Crayonpop – Bar Bar Bar

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Jeder hat ein eigenes Nameskaertchen bekommen. Das war das erste Mal, dass ich meinen Namen komplett in Hanguel gesehen habe: 마리앙카 휴만

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Natuerlich gab es auch etwas zu essen: Lachs als Entre, Steak mit Spargel im Speckmantel und als Dessert ein Scholodenparfait.

Der ganze Abend war selbstverstaendlich nicht nur Futtern und Lachen, das Ganze hatte natuerlich auch einen Anlass: die Verkuendigung der besten der Haendler und ihrer Mitarbeiter. Von bester Hanedlerniederlassung ueber den erfolgreichsten Verkaeufer bis hin zur tuechtigsten Rezeptionistin war dabei wirklich alles dabei.

Die Verleihung war wie eine Oskarverleihung aufgezogen, mit kleinen Videospots der jeweiligen Nominees und allem. Am Ende durften dann auch die Preise an sich nicht fehlen:

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Alles in allem: ein sehr gelungener Abend!

Thanksgiving – Korean Style

Hier nur ein kleiner Beitrag, dafuer muesst ihr nicht so lange auf ihn warten wie normalerweise. Ich hoffe, das wiegt die Kuerze wieder ein wenig auf 😉

Korea hat ja seine ganz eigene Art Thanksgiving, oder zu deutsch: Erntedankfest, zu feiern – Chuseok.

Aber darueber habe ich euch ja schon berichtet ( den Post findet ihr hier).

Da wir jedoch zwischen den vielen Nationalitaeten in meiner WG auch eine Amerikanerin dabei hatten, Danielle, und fuer Amerikaner Thanksgiving nun einmal eine grosse Sache ist und sie Heimweh hatte, haben wir ihr zuliebe alle zusammen Thanksgiving gefeiert – korean style.

Als erstes ging es, Ueberraschung!, zum Korean BBQ. Ich muss ja sagen, dass ist etwas, was ich nach meiner Rueckkehr nach Deutschland definitiv vermissen werden. Wir Deutschen sind zwar selbsternannte Grill-Weltmeister, aber Korean BBQ hat noch mal einen ganz eigenen Charakter.

Korean BBQ

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Man ist vor allem mariniertes und nicht mariniertes Schweine- und Rindfleisch, was nicht viel anders ist als in Deutschland aber die Saucen und Zutaten, die man noch dazu bekommt, macht das Ganze zu einem besonderen Erlebnis (merkt man dass ich Korean BBQ fast jeden Tag essen koennte?) Meine Lieblingsart ist Bulgogi, was kleine dicke Scheiben von Hueftsteak sind, die dann zunaechst kurz in eine Salz – Oel Mischung getunkt wird, dann in ein Salatblat eingeschlagen wird und mit einer roten Bohnenpaste bestrichen wird. Dazu rohe Zwiebeln, die in eine Essig-Sojasaucenmarinade getunkt wurden – YUMMI!

Nach so viel Fleisch brauchten wir Maedels dann noch etwas zum Nachtisch. Und an dieser Stelle verspreche ich, ich habe noch nie so ein suesses Cafe gesehen wie das, in welches wir als naechstes gingen!

Ein Tipp von meiner Mitbewohnerin Jen gingen wir in ein kleines Cafe in Anam, versteckt in einer Seitenstrasse mit nur drei oder vier Tischen. Der Name ist, wenn ich es noch richtig auf dem Schirm habe, Cafe Labri.

Hier uebrigens ein Link zu einem Blog, der sich in einem Beitrag in Laengen mit diesem zuckersuessen Cafe auseinandersetzt:

[cafe] The Chloris of Anam: Cafe Labri @ Anam, Seoul

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Man hat sich sofort mein Hineingehen wie in einem Maedchenfilm gefuehlt.

Wir sind erst relativ spaet gegangen, nach dem BBQ, und waren die vorletzten Kunden. Trotzdem ist der Kellner extra fuer uns noch einmal losgelaufen (in seinem duennen Hemd und Anzugshose – im November!) um fuer uns Erdbeeren zu holen. – Servicemekka Korea!

Die Erdbeeren waren daher um so suesser und die Waffeln sahen fast zu huebsch zum essen aus.