Seoul Forest

Da hab ich mich so sehr bemueht, meine Eintraege chronologisch zu gestalten, und dann ist mir doch ein Ereignis durch die Lappen gegangen.

Dabei war der Tag so schoen!

Ich war mit Danielle im Seoul Forest.

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Seoul Forest ist nich etwa, wie der Name vielleicht vermuten laesst, ein Wald, sondern vielmehr ein Park. (ich wusste das natuerlich vorher nicht und war dementsprechend ein wenig enttaeuscht :-))

Seoul Forest liegt im Stadtteil Seongdong-gu, ist das ganze Jahr ueber geoeffnet und der Eintritt ist frei. Am besten erreichen kann man den Park von der  Ttukseom Station aus, mit der Bundang Linie oder der Linie 2. Man muss von der U-Bahn-Station ein wenig laufen, aber wer in den Park geht, hat ja eh meistens bequeme Schuhe an.

Urspruenglich war dieser Ort das Jagdgebiet der koeniglichen Familie. Spaeter stand hier die erste Wasserwiederaufbereitungsanlage Seouls welche dann zu einem Golfkurz umgebaut wurde. Spaeter wurde daraus dann eine Pferderennstrecke. 2002 entstand dann der heute nationale Park, der ca. 1,16 qkm umfasst.

Aufgeteilt ist der Park in einen Kunstkulturpark, einen oekologischen Wald, einen Naturerlebnispark, einen Feuchtgebietepark und den Han River Waterside Park. Im oekologischen Wald gibt es sogar ein Gehege mit 8 Tierarten wie zum Beipsiel Rehe. Ein Insektengarten, ein Wildblumengarten, ein Themenblumengarten und ein Eventplatz kann man im Naturerlebnispark entdecken.

Mehr Infos gibt es hier und hier

Wir wollten unbedingt hin um die letzten roten Herbstblaetter einzufangen.

Und natuerlich, auch wenn es kein richtiger Wald ist, wie man ihn so aus Deutschland kennt, gab es auch einen kleinen Blaetterwald.

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Ausserdem gab es noch einige Statuen und Kunstwerke, die im Seoul Forest aufgestellt waren.

So ist dieses Kunstwerk hier mit dem Wort „Liebe“ in 95 verschiedenen Sprachen (zum Beispiel Chinesiscch, Hiragana, Hebraeisch, Hini, Runen, Aegyptisch, etc) geschmueckt und soll das allgegenwaertige Thema der Menschheit – Liebe – zum Ausdruck bringen.

Und da waere noch dieses Gebilde. Es sieht aus wie ein riesiges Drahtalien meiner Meinung nach und ist eigentlich ein Kinderklettergeruest (wir hatten sehr viel Spass bei dem Versuch, uns durch die schmalen Oeffnungen hineinzuquetschen. Sobald man erst einmal drin war, hatte man auf einmal viel mehr Platz)

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Tja, und das war es auch schon wieder von diesem Ausflug. Ein echt toller Tag, aber am Ende waren wir froh, wieder im Warmen zu sein. Man sieht es vielleicht auf den Bildern nicht, aber es war echt verdammt kalt an diesem Tag!

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